Rund um den Jahreswechsel haben wir mit den ersten Zählungen in den Winterquartieren begonnen. Die Zahlen sind jedes Mal spannend. Sie geben in der langjährigen Betrachtung Auskunft über die Entwicklung der Bestände und damit natürlich auch über den Erfolg unserer Schutzmaßnahmen.
In 44 Quartieren konnten über 1000 Tiere angetroffen werden, darunter auch bei uns seltene Arten wie Teichfledermäuse und Graue Langohren. Die Mopsfledermaus war mit 96 Exemplaren dieses Jahr weit vorn vertreten. Dies liegt auch daran, dass sie oft erst bei großer Kälte im Quartier zu finden sind. Große Mausohren, Fransen- und Wasserfledermäuse, Braune Langohren und Bechsteinfledermäuse sowie Breitflügelfledermäuse durften natürlich nicht fehlen.
Bei den Fransenfledermäusen und auch bei den Wasserfledermäusen blieben die Zahlen hinter den Vorjahren zurück. Eine Gesamtbewertung wird erst am Ende des Winters erfolgen, wenn alle Quartiere abgearbeitet sind. Bestandstrends können dann wiederum erst errechnet werden, wenn langjährige Zahlenreihen verglichen sind.












